Reisen und Impfungen bei CED

Reisen werden heute nicht nur in beruflicher Hinsicht immer häufiger – auch private Reisen nehmen im Leben von CED-Patienten einen zunehmenden Stellenwert ein. So beschreiben mittlerweile über 50 % der CED-Patienten, dass Reisen einen wichtigen Beitrag für ihre Lebensqualität leisten.1 Mit diesem erhöhten Reisebedarf und einer steigenden Reisebereitschaft ist gerade bei CED-Patienten auch ein verstärktes Bedürfnis nach Beratung und Vorbereitung verbunden. Hier können vor allem Sie als MFA Ihre Patienten im Vorfeld unterstützen.

Umfragen zeigen, dass sich mehr Patienten mit ihren Fragen zu Reisemedizin und medizinischer Versorgung im Ausland an MFAs wenden als an ihren behandelnden Arzt.2 Eine zuverlässige und hilfreiche Quelle für Ihre eigene Information und die Ihrer Patienten ist hier die Website IBD Passport. Neben vielen Informationen zur Reisevorbereitung, Reisemedizin und Tipps für das Reisen mit CED finden Sie dort auch Patientenformulare, die genutzt werden können, um die Behandlungsart und -medikation zu dokumentieren. So bereiten Sie Ihre CED-Patienten bestmöglich auf die nächste Reise vor.

Die wichtigsten Fakten zu Reiseimpfungen bei CED-Patienten finden Sie außerdem in den folgenden Übersichten:

Ungeimpfte Patienten sollten Gelbfieberregionen vermeiden.

Reisen in Länder mit hohen TB-Raten sind nicht ratsam

Jeder Patient sollte vor einer Reise eine individuelle Impfberatung erhalten

  1. IBD Passport https://www.ibdpassport.com

  2. Ben-Horin S. and Greveson K. How to advise patients: Practical tips to help travellers with IBD. Takeda Lunch Symposium. 07. März 2019

Zuletzt aktualisiert: 03.09.2021