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CED-Versorgung Hand in Hand – Takeda Netzwerkmanagement

Zählen die chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu den seltenen Krankheiten? Nein, im Gegenteil:
Über 620.000 Patient:innen leiden in Deutschland an Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn - Tendenz stark steigend.1

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind für die Betroffenen meist sehr belastend, werden aber dennoch häufig erst spät diagnostiziert, da die Symptome oft schwer zu deuten sind.2 Es ist jedoch enorm wichtig, die Patient:innen frühzeitig zu identifizieren und adäquat zu behandeln, um ihnen eine gute Langzeitprognose zu ermöglichen. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn erfordern aufgrund ihrer Komplexität eine interdisziplinäre sowie sektorenübergreifende Versorgung. Hierfür wird eine gute Vernetzung aller Beteiligten benötigt. Dabei wollen wir – das CED Netzwerkmanagement-Team von Takeda – Sie tatkräftig unterstützen.

Unsere Mission – Hürden abbauen & Strukturen vernetzen

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen die Versorgungslandschaft in der Gastroenterologie zu optimieren. Dafür evaluieren und fördern wir gastroenterologische Netzwerke, bauen bereits bestehende Strukturen aus und initiieren neue Formate. Zudem bieten wir Ihnen praxisnahe Informationen, um die beiden Erkrankungsbilder – Colitis ulcerosa & Morbus Crohn – für Sie „greifbarer“ zu machen.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir auf Augenhöhe mit dem kompletten CED-Behandlungsteam zusammen. So können wir die Bedürfnisse aller Beteiligten identifizieren und mit ihnen gemeinsam Lösungen finden. Um bestehende Hürden abzubauen, fördern wir den kommunikativen Austausch zwischen den verschiedenen gastroenterologischen Versorgungsebenen. Durch unsere spezielle Perspektive auf unsere Partner und eine genaue Analyse der Patient:innenpfade ist es möglich, effektive Unterstützungsmöglichkeiten für Sie zu erarbeiten.

 

Im Zeitraum von 2000 bis 2017 gab es eine Zunahme um 55 % bei Colitis ulcerosa und um 83 % bei Morbus Crohn.2 Bis 2025 wird ein weiterer Anstieg um 25 % erwartet2 – und damit auch immer mehr betroffene Patient:innen in Ihrer Praxis.

 

Wir bringen die Versorgungsebenen innovativ und proaktiv zusammen

Die Entwicklung und Durchführung innovativer Pilotprojekte sind uns dabei genauso wichtig wie die Konzeption praxisnaher Fortbildungsformate, sowohl digital als auch als Präsenzveranstaltung. Zudem bieten wir finanzielle Unterstützung bei verschiedenen Projekten, beispielsweise Sponsoring von Veranstaltungen. Großen Wert legen wir darauf, Sie intensiv zu betreuen – stets mit Blick auf die regionalen Besonderheiten und die optimale Versorgung der Patient:innen.

CED – eine echte Herausforderung

Abdominale Schmerzen und Diarrhö – was steckt dahinter? Die richtige Einordnung der Beschwerden stellt oftmals eine diagnostische Herausforderung im Praxisalltag dar, denn viele Ursachen sind möglich. Einige lassen sich relativ rasch mit gezielten Basis-Untersuchungen identifizieren, andere erfordern diagnostischen „Spürsinn“.

CED oder Reizdarm? Das ist hier die Frage!

Gerade die Unterscheidung zwischen Reizdarmsyndrom und CED ist oft schwer. Hier einige Tipps zur Abgrenzung der beiden Erkrankungsbilder

Anamnestisch3,5

Es handelt sich eher um CED als um Reizdarm bei

  • Gewichtsverlust in den letzten 3 Monaten
  • Durchfällen mit sichtbaren oder okkulten Blutbeimengungen
  • auch nachts auftretenden Symptomen
  • Fieber und anderen Entzündungszeichen
  • Anämie
Laborwerte und Bildgebung3,5

Bei CED

  • deutlich höhere Werte der Entzündungsmarker C-reaktives Protein (CRP) und fäkales Calprotectin als beim Reizdarm
  • endoskopisch u. a. eine Entzündungsreaktion im Darm; bei Reizdarm endoskopisch kein Befund
Körperliche Untersuchung3,5

Bei CED:

  • Extraintestinale Symptome wie Gelenkschmerzen oder Hauteffloreszenzen können auftreten
  • Fisteln und Analabszesse sind häufig

Bei Reizdarm:

  • Keine extraintestinalen Symptome
  • Keine Fisteln und Analabszesse
Reizdarm oder CED?
Reizdarm oder CED? Unterscheidungsmerkmale der beiden Erkrankungsbilder (Abb. modifiziert nach [5])

Sie möchten mehr über Colitis ulcerosa und Morbus Crohn und die Unterschiede zwischen den beiden Erkrankungen erfahren? Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Colitis ulcerosa Morbus Crohn

Verdacht auf CED – wann die Überweisung sinnvoll ist

Mit einer Basis-Diagnostik können bereits einige Ursachen der Beschwerden – wie Reizdarmsyndrom, allergische Gastroenteritis oder Enteritis nach Auslandsaufenthalt – ausgeschlossen werden. Ergibt sich ein begründeter Verdacht auf eine CED, sollte der/die Patient:in an eine gastroenterologische Fachpraxis zur weiteren Diagnostik überwiesen werden.

Basis-Diagnostik zur ersten Einordnung der Symptome4-5

  • Anamnese
  • Komplette klinische Untersuchung
    • Inkl. oraler und perianaler Inspektion
    • Haut, Gelenke
  • Laborwerte
    • Blutbild, Entzündungsstatus mit C-reaktivem Protein (CRP), Eisenhaushalt, Nierenfunktion, Transaminasen, Cholestaseparameter
  • Stuhluntersuchung
    • Pathogene Keime, inkl. Clostridium difficile
    • Calprotectin
  • Abdominelle Sonographie

Wichtige Untersuchungsergebnisse für die Überweisung

3 Befunde sind für die weitere diagnostische Abklärung in der gastroenterologischen Fachpraxis besonders wichtig und sollten unbedingt mitgeschickt werden!

  • CRP
  • Fäkales Calprotectin
  • Sonographie-Befund

Das Ziel – optimale Versorgung Ihrer CED-Patient:innen

Dieses Ziel kann am besten durch eine gute Vernetzung aller Beteiligten erreicht werden. Dafür ist es wichtig zu wissen, wer dabei welche Aufgaben übernehmen kann.

 Mögliche Aufgabenteilung der an der Versorgung von CED-Patient:innen Beteiligten (Abb. modifiziert nach [6])
Mögliche Aufgabenteilung der an der Versorgung von CED-Patient:innen Beteiligten (Abb. modifiziert nach [6])

Ihr Netzwerkmanagement-Team CED von Takeda für eine starke CED-Versorgung

Unser Netzwerkmanagement-Team besteht aktuell aus 8 Personen – ein Team, das sich kompetent und mit großem Engagement für Ihre Belange einsetzt! Gerne unterstützen wir Sie individuell bei Ihren Fragen, Ihren Ideen und Ihren Wünschen rund um die Themen CED und Vernetzung der Versorgungsebenen. Sie erhalten zudem Informationen über Veranstaltungstermine und neue Projekte.

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