Gesichter in GI

Mit „Gesichter in GI“ zeigen wir die Frauen, die in der Viszeralmedizin den Unterschied machen.

Ärztinnen, Forscherinnen und Führungspersönlichkeiten treten als Role Models hervor – mit ihrem Gesicht, ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen. Sie inspirieren andere und machen Mut für den eigenen Weg.



Unsere aktuellen Gesichter verkörpern zentrale Themen wie Sichtbarkeit, Mentoring, Führung, Praxisnähe und Vereinbarkeit. Schritt für Schritt kommen neue Gesichter hinzu und erweitern die Bewegung.



Auch Sie können ein Role Model werden: Machen Sie Ihre Geschichte sichtbar und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Viszeralmedizin.

Sie möchten Ihre Geschichte erzählen oder haben eine Kollegin, die unbedingt Gesicht in GI werden sollte? Dann kontaktieren Sie uns!

Laden Sie hier unser Mitmach-Paket herunter und erhalten Sie Social-Media-Bilder, Textvorlagen und Grafiken zur freien Nutzung. Machen Sie sichtbar, dass Sie GUT connected unterstützen.


 

Prof. Dr. med. Irina Blumenstein
Universitätsklinikum Frankfurt a.M.

Sichtbarkeit schafft Veränderung


„Wer sichtbar ist, kann Strukturen verändern – und damit auch die Versorgung von Patient:innen verbessern.“



Für Prof. Blumenstein ist Sichtbarkeit ein wichtiger Baustein im Berufsleben, gerade für Frauen in der Viszeralmedizin. Oft sei es nicht leicht, die eigene Expertise auch nach außen zu zeigen. „Aber genau das ist entscheidend – Patient:innen suchen gezielt nach kompetenter Betreuung.“

An der Universitätsmedizin Frankfurt hat Prof. Blumenstein über viele Jahre den Bereich für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen aufgebaut. Schritt für Schritt entstand daraus ein interdisziplinäres Team, das heute eng zusammenarbeitet – mit Ärzt:innen, Ernährungswissenschaftler:innen und Psycholog:innen. „Wir haben klein angefangen und uns kontinuierlich weiterentwickelt. Jetzt ist es eine feste Struktur, die viele Patient:innen begleitet.“

Jungen Kolleginnen möchte sie Mut machen, neugierig zu bleiben und sich nicht verunsichern zu lassen: „Es ist wichtig, für das eigene Fach begeistert zu sein – dann ergeben sich viele Chancen von selbst. Suchen Sie sich Mentor:innen, die Sie unterstützen, und bleiben Sie dran, auch wenn es manchmal länger dauert.“

Mit ihrem Engagement bei GUT connected trägt Frau Prof. Blumenstein dazu bei, Frauen in der Viszeralmedizin sichtbarer zu machen und motiviert Kolleginnen, ihren Weg im Fach selbstbewusst zu gehen.


 

Prof. Dr. med. Tanja Kühbacher
St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen

Nachwuchsförderung braucht Mentoring


„Junge Ärztinnen brauchen Vorbilder. Förderung ist der Schlüssel, damit sie im Fach bleiben und wachsen können.“



Für Prof. Kühbacher ist es eine zentrale Aufgabe, Wissen und Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben. Ihr Engagement zeigt: Mentoring ist keine freiwillige Zugabe, sondern eine Schlüsselstrategie, um die Zukunft der Viszeralmedizin zu sichern.



Am St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen setzt sie sich seit Langem für die Förderung junger Ärzt:innen ein. Ob durch strukturierte Programme, persönliche Begleitung oder das Aufzeigen neuer Karrierewege – sie unterstützt Nachwuchsmediziner:innen darin, im Fach zu bleiben und sich weiterzuentwickeln.



Besonders wichtig ist ihr, dass junge Kolleginnen ermutigt werden, ihren Weg selbstbewusst zu gehen. „Mentoring bedeutet nicht nur, Wissen weiterzugeben, sondern Chancen zu eröffnen“, betont sie.

Mit ihrem Engagement bei GUT connected macht Prof. Kühbacher deutlich: Nachwuchsförderung ist der Schlüssel zu mehr Sichtbarkeit, Chancengleichheit und einer starken Zukunft für die Viszeralmedizin.


 

Dr. med. Jennifer Merten

Universitätsklinikum Münster

Ärztinnen gestalten Führung aktiv mit
 

„Führung beginnt mit dem Vertrauen in die eigene Stärke – und wächst durch interprofessionelle Zusammenarbeit. Erfolg entsteht, wenn wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und uns gegenseitig über alle Disziplinen hinweg unterstützen.“



Dr. Merten steht für Mut und Entschlossenheit, Führungsverantwortung zu übernehmen – ob in Klinik, Praxis oder Wissenschaft. Ihr Themenfeld macht deutlich: Ärztinnen dürfen nicht nur „mitarbeiten“, sondern das System aktiv mitgestalten und entscheidend prägen.



Am Universitätsklinikum Münster engagiert sie sich für die Weiterentwicklung der Viszeralmedizin und zeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung bewusst anzunehmen. Dabei geht es ihr nicht allein um individuelle Karrieren, sondern um Strukturen, die Frauen in Führungsrollen stärken und sichtbar machen.



Ihre Botschaft an junge Kolleginnen ist klar: Erfolg entsteht nicht zufällig, sondern durch Entscheidungen und gegenseitige Unterstützung. Führung bedeutet, Chancen zu nutzen, neue Wege aufzuzeigen und andere mitzureißen.



Mit ihrem Engagement bei GUT connected setzt Dr. Merten ein Zeichen: Mehr Frauen in Führungspositionen bereichern die Viszeralmedizin und tragen dazu bei, das Fach nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten.


 

Dr. med. Dagmar Mainz
Gastroenterologische Schwerpunktpraxis Saarlouis

Zukunft entsteht im Versorgungsalltag


„Praxisnähe ist genauso wertvoll wie Forschung. Ärztinnen in allen Versorgungsformen verdienen Sichtbarkeit und Unterstützung.“



Dr. Mainz steht für die Perspektive der niedergelassenen Ärztin. Sie zeigt, dass Zukunft nicht allein an Universitätskliniken entsteht, sondern auch in der alltäglichen Versorgung von Patient:innen in der Niederlassung.


In ihrer gastroenterologischen Schwerpunktpraxis in Saarlouis begleitet sie Menschen langfristig und kennt die Herausforderungen wie auch die Chancen einer wohnortnahen Behandlung. Diese Erfahrungen machen deutlich: Sichtbarkeit für Ärztinnen ist in allen Bereichen wichtig – ob in Praxis, Klinik oder Wissenschaft.



Mit ihrer Haltung macht Dr. Mainz klar: Die Alltagsrealität ist ein zentraler Teil der Viszeralmedizin – und genauso prägend für die Zukunft des Fachs wie die Forschung.


 

Dr. med. Anna-Magdalena Brosch
Helios Klinikum Pirna

Vereinbarkeit selbstverständlich leben


„Niemand sollte erklären müssen, warum sie Ärztin und Mutter ist. Beides gehört selbstverständlich zusammen.“



Dr. Brosch steht für ein Thema, das viele Ärztinnen betrifft und doch oft zu wenig offen angesprochen wird: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie macht deutlich, dass dies keine individuelle Schwäche darstellt, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nur gemeinsam gelöst werden kann.



Am Helios Klinikum Pirna bringt sie ihre Expertise in der Viszeralmedizin ein – und zeigt gleichzeitig, dass familiäre Verantwortung und berufliche Exzellenz nebeneinanderstehen können. Für sie bedeutet Vereinbarkeit nicht, Abstriche machen zu müssen, sondern Strukturen zu schaffen, in denen beide Bereiche selbstverständlich ihren Platz haben.



Besonders wichtig ist ihr, Kolleginnen Mut zu machen, sich nicht von tradierten Rollenerwartungen verunsichern zu lassen. Ärztinnen müssen keine Rechtfertigung abgeben, wenn sie Beruf und Familie miteinander verbinden. „Beides gehört zusammen und bereichert sich gegenseitig“, betont sie.



Mit ihrer Haltung setzt Dr. Brosch ein klares Zeichen: Eine moderne Viszeralmedizin braucht Rahmenbedingungen, die Ärztinnen in allen Lebensrealitäten unterstützen – und damit das Fach langfristig attraktiver und zukunftsfähiger machen.

EXA/DE/ENTY/1892