Vereinbarkeit selbstverständlich leben
„Niemand sollte erklären müssen, warum sie Ärztin und Mutter ist. Beides gehört selbstverständlich zusammen.“
Dr. Brosch steht für ein Thema, das viele Ärztinnen betrifft und doch oft zu wenig offen angesprochen wird: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie macht deutlich, dass dies keine individuelle Schwäche darstellt, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nur gemeinsam gelöst werden kann.
Am Helios Klinikum Pirna bringt sie ihre Expertise in der Viszeralmedizin ein – und zeigt gleichzeitig, dass familiäre Verantwortung und berufliche Exzellenz nebeneinanderstehen können. Für sie bedeutet Vereinbarkeit nicht, Abstriche machen zu müssen, sondern Strukturen zu schaffen, in denen beide Bereiche selbstverständlich ihren Platz haben.
Besonders wichtig ist ihr, Kolleginnen Mut zu machen, sich nicht von tradierten Rollenerwartungen verunsichern zu lassen. Ärztinnen müssen keine Rechtfertigung abgeben, wenn sie Beruf und Familie miteinander verbinden. „Beides gehört zusammen und bereichert sich gegenseitig“, betont sie.
Mit ihrer Haltung setzt Dr. Brosch ein klares Zeichen: Eine moderne Viszeralmedizin braucht Rahmenbedingungen, die Ärztinnen in allen Lebensrealitäten unterstützen – und damit das Fach langfristig attraktiver und zukunftsfähiger machen.