GastroDialog 2021 – Virtuell als Stream

Der GastroDialog ist das jährliche Meeting für Expert*innen aus den Bereichen Gastroenterologie, Chirurgie, medizinischer Fachassistenz (MFA) und weiterer Spezialist*innen.

Mit einem Ziel: Verbesserung der interdisziplinären Betreuung von Patient*innen durch das Teilen neuer wissenschaftlicher Informationen und den Erfahrungsaustausch zwischen Klinik und Praxis.

2015 startete der erste GastroDialog noch mit etwa 100 teilnehmenden Gastroenterolog*innen in Berlin. Mittlerweile kommen jedes Jahr weitere Ärzt*innen deutschlandweit zusammen. Der fachliche Austausch im interdisziplinären Team aus Ärzt*innen und MFAs ist seit 2019 zu einer der wichtigsten Säulen der Veranstaltung geworden. Hinzu kommt ein umfangreiches Angebot an Impulsvorträgen renommierter Referent*innen, Workshops, Falldiskussionen und sich anschließenden Diskussionsrunden.

Unter der Überschrift „Zukunftsdialog in Echtzeit. Perspektiven für Patient*innen“ fand der GastroDialog im Oktober 2021, wie auch schon im Vorjahr, virtuell statt. Ein Novum dabei: Es gab Zuwachs, denn wir durften erstmalig die Schweizer Kollegen und Kolleginnen als Referent*innen und Teilnehmende zu der Veranstaltung begrüßen. Ebenfalls erstmalig fand parallel zum GastroDialog eine Veranstaltung zum Austausch von Betroffenen mit Ärzt*innen und MFAs statt.

Gemäß dem Motto der Veranstaltung wurden Zukunftsperspektiven für Fachpersonal und Patient*innen intensiv, konstruktiv und kritisch diskutiert. Im Blickfeld waren die aktuellen Therapieoptionen, der Stand der Therapiebegleitung von Patient*innen im interdisziplinären Teamgefüge und Prognosen für beide Bereiche bis zum Jahr 2030. Insbesondere die individualisierten Therapiemöglichkeiten unter dem Stichwort „Präzisionsmedizin“ und potentielle Optimierungsstrategien in der praktischen Betreuung von Patient*innen im interdisziplinären Team wurden vorgestellt und intensiv erörtert. Nicht zuletzt erhielten die Teilnehmenden Einblicke in ausgewählte praxisnahe Fälle und, unter dem Titel „Sharing Worst Practice“, Fallbeispiele, in denen die Chairs über herausfordernde Therapiesituationen und daraus gezogenen Erfahrungen sprechen.