N-ECCO 2019

Auf dem N-ECCO 2019 in Kopenhagen wurde die Bedeutung der MFAs für CED-Patient*innen verdeutlicht. Am Beispiel Dänemark wurde aufgezeigt, welche Rolle die CED-Nurse dort innehat. Sie entlastet nicht nur die Ärzt*innen, sondern betreut dort in ausführlicher Weise die CED-Patient*innen individuell und eigenverantwortlich. Darüber hinaus wurde auf dem Kongress betont, welche Funktion die MFA bei der Informationsvermittlung für CED-Patient*innen, die sich in Schwangerschaft oder Stillzeit befinden, einnehmen könnte, um deren Ängste und Sorgen während der Therapie zu nehmen. Eine ebenso zentrale und bedeutsame Schlüsselrolle kann der MFA bei der individuellen Beratung von CED-Patient*innen zu Reiseimpfungen und Neugeborenen-Impfungen zukommen. Eine international einheitlich gestaltete Weiterbildung zur CED-MFA wäre ein möglicher Ansatzpunkt, um qualifizierte Fachkräfte mit einem erhöhten Zuständigkeits- und Verantwortungsbereich auszubilden.

Reisen und Impfungen bei CED

Welche Regionen CED-Patient*innen bei der Reiseplanung meiden sollten und wie Sie Ihre Patient*innen mit einer individuellen Reiseberatung im Vorfeld unterstützen können, erfahren Sie hier. 

Die Bedeutung der MFA bei der Betreuung für Ärzt*innen und Patient*innen

Erfahrungsberichte unterstreichen die Bedeutung der MFA als enge Vertrauensperson für viele Patient*innen. Eine zentralere Rolle im Praxisablauf könnte für eine weitere Optimierung der Betreuung sorgen.

Schwangerschaft, Stillen und Impfungen von Neugeborenen

Welche Rolle eine intensive Begleitung und Information durch die MFA für die Therapiebereitschaft von CED-Patient*innen in Schwangerschaft und Stillzeit spielt, zeigt eine Studie aus Griechenland.